Klassenfahrt als Ski-Camp: Spaß für alle Schüler

Immer mehr Schulen verbinden die jährlichen Klassenfahrten mit dem Besuch einer besonders sehenswürdigen Stadt, Museen oder sportlichen Aktivitäten. Meist ist dann nicht nur der Klassenlehrer, sondern auch ein Fachlehrer für die Organisation der Reise verantwortlich. So erhalten die Schüler die Möglichkeit, im Rahmen einer Klassenfahrt ihr Wissen oder ihre Erfahrung zu einem bestimmten Thema aktiv zu vertiefen. Während Städtereisen nach Rom oder London meist in den Lehrplan der Geschichts- oder Sprachkurse in der Oberstufe gehören, werden Sportreisen oft schon in den unteren Klassen veranstaltet.

Gemeinsam mit den Sportlehrern werden vorwiegend in der 7. oder 8. Klasse Ski-Camps angeboten, bei denen Schüler eine Wintersportart in den Grundzügen erlernen können, oder, falls sie schon über ausreichend Erfahrung in einer bestimmten Sportart verfügen, ihre Fähigkeiten ausbauen können. Meist reisen dazu zwei Klassen gleichen Alters in ein Wintersportgebiet in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder Norditalien. Viele Schüler würden es selbst gern lernen, Ski oder Snowboard zu fahren. Innerhalb der Familie ist dies aber nicht immer möglich, da die meisten Familien lieber in den Sommerurlaub fahren, oder ein Skiurlaub für die ganze Familie einfach zu teuer ist. Das Ski-Camp als Schulveranstaltung ist meist günstiger, da die Veranstalter Schüler- und Gruppenrabatte nutzen können. Ein weiterer Vorteil ist, dass die organisierenden Lehrer meist schon die die Ausleihe der notwendigen Ausrüstung vor Ort gesichert haben.

Die Eltern müssen sich einzig um ausreichend warme Kleidung und, für den Fall eines Unfalls, um einen ausreichenden Versicherungsschutz kümmern. Die meisten Gesellschaften bieten für solche Fälle besondere Versicherungspakete an, durch die im Notfall auch ein Rücktransport an den Wohnort gesichert ist. Den Schülern bringt das Ski-Camp nicht nur Spaß und Erholung, sondern stärkt auch erheblich das Gemeinschaftsgefühl einer ganzen Klasse, da bei dieser Form des Lernens nicht das Talent für Sprachen oder Naturwissenschaften gefragt sind, sondern es nur auf Körperbeherrschung ankommt.

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